Unsere Empfehlung: Bücher und Lerntechniken für ein erfolgreiches Jura-Studium

Viele deutsche Abiturienten starten jedes Jahr voller Euphorie in ihr Jura-Studium. Gute Verdienstmöglichkeiten, ein abwechslungsreiches Berufsbild und das hohe gesellschaftliche Ansehen von Richtern und Anwälten locken jedes Semester 70 bis 80.000 Studentinnen und Studenten in die Hörsäle der Universitäten. 16 bis 17.000 Studierende entscheiden sich dafür, ein Studium der Rechtswissenschaften zu beginnen. Doch längst nicht jeder von ihnen wird dieses Studium auch beenden. Denn so attraktiv das Berufsbild eines Juristen später auch ist, so viel Fleiß und Durchhaltevermögen erfordert das Studium. Wir geben Dir unsere Empfehlung, welche Bücher du besitzten solltest und wie du richtig lernst, um erfolgreich Jura zu studieren!

Jura studieren - Literaturempfehlungen und die richtige Lerntechnik

Wer Rechtswissenschaften studiert, darf eins nicht sein - lesefaul. Einen ganzen Berg von Büchern und Fachzeitschriften beackert jeder Studierende im Laufe seines Studentenlebens. Schätzungsweise 20.000 Seiten Literatur sind es während des gesamten Studiums. Diese Zahl muss man erst mal sacken lassen. Doch welche Bücher sollten Jurastudenten unbedingt in ihren Regalen stehen haben und mit welchen Lerntechniken kann man sich das Leben als gestresster Student der Rechtswissenschaften erleichtern?Literaturempfehlung für Jura-Studium

Welche Bücher und Materialien braucht ein Jurastudent?

Die Auswahl an Studienliteratur ist riesig. Besonders zu Beginn des Studiums kann einen diese Qual der Wahl erschlagen. Neben den obligatorischen Gesetzestexten gibt es Lehrbücher, Fallsammlungen, Kommentare und Entscheidungssammlungen. Orientieren sollten sich Jurastudenten am Lehrplan ihrer jeweiligen Universität und auch den Literaturempfehlungen ihrer Professoren Beachtung schenken. Daneben gibt es aber auch einige Fachbücher und Lehrbücher, die sich bei vielen Studierenden bewährt haben und besonders für Studienanfänger gut geeignet sind.

Lehrbücher für BGB AT (Allgemeiner Teil des Bürgerlichen Gesetzbuches)
Das Studium des Rechtsgebiet Zivilrecht startet mit dem Allgemeinen Teil des BGB. Wer hier gründlich lernt, bereitet die Grundlagen für ein gutes zivilrechtliches Verständnis.

Die beliebtesten BGB AT Lehrbücher sind:

  • Brox/Walker BGB AT
  • Rüthers/Stadler BGB AT
  • Köhler BGB AT

Daneben sollten zusätzlich Fallsammlungen zu den einzelnen Fächern gekauft werden. Sie sorgen dafür, dass die Studierenden sich mit dem sogenannten Gutachten-Stil vertraut machen, der sie bis zum 1. Staatsexamen begleiten wird. In Betracht kommen hier:
- Hemmer/Wüst Die 76 wichtigsten Fälle für Anfangssemester

Lehrbücher für StGB AT:

  • Wessels/Beulke StGB AT
  • Rengier StGB AT
  • Kindhäuser StGB AT

Auch hier sollten ergänzend Fallsammlungen gekauft werden.

Lehrbücher für Staatsrecht I/Staatsorganisationsrecht:

  • Degenhart Staatsrecht I
  • Ipsen Staatsrecht I
  • Maurer Staatsrecht I
  • Bandura Staatsrecht

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Welche zusätzlichen Informationsquellen sollten Jurastudenten nutzen?

Gerade für Jurastudenten ist es sehr wichtig, sich stets mehrerer Quellen zu bedienen. Neben dem Gesetzestext selbst und den Lehrbüchern (immer aktuellste Ausgabe verwenden) sollten die angehenden Juristen die Angebote ihrer Fachbereichsbibliotheken so weit wie möglich ausschöpfen. Umfangreiche Datenbanken zu neuen Gerichtsentscheidungen sind hier genauso zugänglich wie große Sammlungen der wichtigsten juristischen Zeitschriften. (JuS, JA, NJW, Jura). In diesen Zeitschriften finden sich Artikel zu neuen Urteilen, Übungsklausuren und Buchbesprechungen, die (teilweise) Studentengerecht aufgearbeitet wurden.Jura-Student liest Buch in Bibliothek

Auch die dicken Gesetzeskommentare, sollten zum Zwecke des Erwerbes von Hintergrundinformationen genutzt werden. Am Anfang des Studiums reicht es diese auszuleihen, später im Studium sollte auch je ein Kommentar zu jedem Rechtsgebiet gekauft werden. Diese wirst Du für Deine Klausuren benötigen. Fleißig nutzen sollten Studenten zudem die Möglichkeiten des Internets und die Homepages der wichtigsten deutschen Gerichte regelmäßig besuchen bzw. deren Newsletter abonnieren, um über aktuelle Entscheidungen auf dem Laufenden gehalten zu werden.

Lerntechniken während des Jura-Studiums

Da beim Studium der Rechtswissenschaften fast alle Rechtsgebiete aufeinander aufbauen und miteinander verknüpft sind, ist ein ständiges Wiederholen des Gelernten, sowie das Schreiben von Karteikarten enorm wichtig. Manche Studenten lernen besser, wenn sie das Gelernte für sich selber noch einmal zusammenfassen oder, andere sind eher auditiv orientiert und lernen am Besten durch das Anhören von Jura-Hörbüchern. Welcher Lerntyp man selbst ist, muss jeder für sich herausfinden. Wichtig ist es im Jura-Studium aber in jedem Fall, dass man das Gelernte tatsächlich versteht und nicht lediglich stur auswendig lernt.

Weitere Tipps zu Lerntechniken: http://www.jurastudium-info.de/thema/lerntechniken/

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Wo sollte man seine praktische Studienzeit absolvieren?

Schon während des Jura-Studiums müssen ein bis drei Praktika (je nach Länge) absolviert werden. Abgeleistet werden können diese praktischen Studienzeiten in einer Kanzlei, bei Gericht, bei der Staatsanwaltschaft, der Verwaltung oder einem Unternehmen. Es ist ratsam, sich dort um einen Praktikumsplatz zu bemühen, wo man sich auch im späteren Arbeitsleben sieht. Auf diese Weise kann direkt ausgelotet werden, ob diese Tätigkeit sich tatsächlich mit den eigenen Vorlieben und Eigenschaften deckt und man kann zugleich schon wertvolle erste Kontakte knüpfen.

Fazit: Das Jura-Studium ist ein anspruchsvolles und langes Studium, bei dem es auf Durchhaltevermögen und Fleiß ankommt. Die richtigen Lehrbücher spielen für den langfristigen Erfolg eine genauso große Rolle wie die optimale Lerntechnik. Nicht zu kurz kommen sollte aber auch der Spaß am Studium, der auch bei einem so „trockenen“ Fach wie Jura vorhanden ist. Man muss ihn nur entdecken.

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